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Der DABV und seine Landesverbände

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Abschrift aus: Der dabv und seine Landesverbände im WM-Jahr 1982, Herausgegeben vom Deutschen Amateur-Box-Verband e.V., Kassel, 1982:
Der DABV und seine Landesverbände
1920, nachdem der Deutsche Reichsverband für Amateur-Boxen (DRfAB) gegründet war, wurden in Deutschland viele Vereine ins Leben gerufen, die sich zu Verbänden zusammenschlossen. Bereits 1921 hatte der DRfAB in seinem Landesbereich über 200 Vereine, die von den Verantwortlichen auf folgende Landesverbände aufgeteilt wurden:
Norddeutschland
Westdeutschland
Mitteldeutschland
Brandenburg
Hamburg
Süddeutschland
Aus Organisationsgründen wurde der Mitteldeutsche Verband, der schon 60 Vereine umfaßte, in mehrere Gaue aufgeteilt. Erst 1924 hatten sich die Verbände gefestigt, nachdem sich der Gau Westfalen vom Westdeutschen Verband und die Bayern aus dem Süddeutschen Verband gelöst hatten. Beim Kongreß 1924 in Chemnitz zog der DRfAB folgende Bilanz der Verbände und seiner Vereine:
Westdeutscher ABV (48 Vereine)
Mitteldeutscher ABV (64 Vereine)
Süddeutscher ABV (29 Vereine)
Nordostdeutscher ABV (9 Vereine)
Nordwestdeutscher ABV (28 Vereine)
Südostdeutscher ABV (13 Vereine)
Westfälisch-Hessischer ABV (16 Vereine)
Bayerischer ABV (36 Vereine)
Der Zeitraum von 1933 bis 1944 brachte eine mehrfache Änderung der Leitung und auch eine völlige Umgestaltung der Sportorganisation. Der Deutsche Reichsverband für Amateur-Boxen wurde 1934 in DABV (Deutscher Amateur-Box-Verband) umbenannt. Die Landesverbände wurden aufgelöst und in Gaue aufgeteilt. Nach Beendigung des 2. Weltkrieges wurde der DABV aufgelöst. In der britischen und amerikanischen Besatzungszone bildeten sich zuerst wieder Amateur-Box-Vereine. In der französischen Zone und in Berlin blieb der Boxsport zunächst verboten. Alfred Birn (Stuttgart) leitete die Geschäfte in der amerikanischen Zone und Karl Peper die der britischen. Während der Jahre 1947 und 1948 wurden schon Zonenmeisterschaften ausgetragen. In Köln fanden 1948 die ersten Deutschen Meisterschaften statt, zu denen in jeder Gewichtsklasse die britische und amerikanische Zone je vier Boxer stellte. Ende 1949 wurde in Essen unter Beteiligung aller Landesverbände der Deutsche Amateur-Box-Verband neu gegründet.
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