Startseite
Nachrichten
- Die blaue Ecke
- Ringgeflüster
Sportkalender
Der Verein
- Wir über uns
- Training
- Kontakt
- Boxer + Erfolge
- Mitgliedsbeitrag
- Regelwerk
- Vereinschronik
Der Boxsport
Seitenübersicht
Suchen + finden
Über diese Seite
|
Boxlexikon
| |
Hier erhalten Sie eine kurze Erklärung der häufigsten Boxbegriffe. |
|
| Abbruch
|
Durch den Ringrichter kann der Kampf bei Disqualifikation oder Aufgabe des Kämpfers abgebrochen werden. Bei den Profikämpfen kann der Kampf durch den Ringrichter oder Ringarzt bei technischem K.O. abgebrochen werden.
|
| Abdecken
|
Man versucht, die gegnerischen Schläge mit Arm,
Schulter oder Handschuhen abzuwehren. Schläge auf diese Partien werden nicht als Treffer gewertet.
|
| Abfangen
|
Wer den gegnerischen Schlag frühzeitig erkennen kann,
kann diesen Angriff durch einen Gegenstoß abfangen.
|
| Abtauchen
|
Gehört zur Defensivtaktik. Durch das Abducken kann man dem Gegner ausweichen oder die Schlagwirkung vermindern.
|
| Bandagen
|
Als Schutz vor Verletzungen werden die Hände straff im Kreuzverband (vom Daumen über Handgelenk zun Knöchel und zurück) bandagiert. Die Bandagen dürfen bei Amateuren höchstens 2,50 m lang und 5 cm breit sein (§ 21 Ziffer 9 der WB). Hartbandagen aus Isolierband, Leukoplast oder Pflaster sind hier verboten.
|
| Blocken
|
Gegnerische Schläge werden mit dem Handschuh, Unterarm oder Ellenbogen abgeblockt oder abgeleitet.
|
| Box
|
Kommando des Ringrichters zur Wiederaufnahme des Kampfes nach Unterbrechungen.
|
| Break
|
Trennkommando des Ringrichters bei Umklammerung oder einer anderen Kampfsituation, die keine Weiterführung des Kampfes zulässt, jedoch kein Foul ist. Beide Boxer müssen einen Schritt zurücktreten und ohne Aufforderung (box) den Kampf fortführen.
|
| Clinch
|
Das Klammern oder Halten des Gegners wird zwar oft
versucht, macht einen Boxkampf aber langweilig. Und es ist verboten. Der Ringrichter unterbricht mit dem
Kommando "Break!". Wer häufig klammert, hindert seinen Gegner (der keine Treffer erzielen kann) und muss deshalb mit Ermahnung, Verwarnung (3 Hilfspunkte für den Gegner!) oder gar Disqualifikation rechnen.
|
| Cross
|
Der typische Konter: Man taucht unter der gegnerischen Geraden durch, und landet über dem Schlagarm des Gegners einen Treffer. Allerdings sollte der Boxer mindestens die gleiche Reichweite wie sein Gegner haben.
|
| Cut
|
Ein Cut ist eine Platzwunde im Gesicht, häufig sind die Augenbrauen betroffen.
|
| Cut-Man
|
Bei den Profis steht als dritter Mann der Cut-Man in der Ecke. Seine Aufgabe ist es, in den Ringpausen Schwellungen und Cuts zu behandeln.
|
| Distanz
|
Boxen unter voller Ausnutzung der eigenen Armreichweite.
|
| Doppeldeckung
|
Eine nicht erlaubte, vollkommen passive Verteidigung. Boxer, die die Übersicht im Kampf verloren haben und Zeit gewinnen wollen, wenden die Doppeldeckung an.
|
| Doublette
|
Mit der gleichen Faust zweimal hintereinander zuschlagen. Z.B. erst am Körper (der Gegner nimmt die Deckung herunter), danach blitzschnell auf den Kopf zielen. Die Hauptkraft sollte im zweiten Schlag liegen.
|
| Ecke
|
Der Boxring besteht aus jeweils einer roten und blauen Ecke sowie den neutralen Ecken (weiße Polster). Während der Kampfpause wird der Kämpfer in seiner Ecke vom Trainer betreut.
|
| Finte
|
Kleine Täuschung: man deutet einen Schlag an. Der Gegner reagiert in dem er zum Beispiel seine Deckung öffnet um diesen Schlag abzuwehren und in diesem Moment gibt man einen anderen unerwarteten Schlag ab.
|
| Führungshand
|
Siehe Rechts- und Linksauslage. Mit der Führungshand soll der Gegner auf Distanz gehalten werden.
|
| Gerade
|
Der Schlagarm geht ausgestreckt nach vorn, Handrücken und Unterarm bilden dabei eine gerade Linie. Nach dem Schlag sollte man sofort wieder einen festen Stand haben, sonst fehlt es bei einem Konter an der eigenen Standsicherheit.
|
| Halbdistanz
|
Boxen bei grösserer Annäherung an den Gegner (etwa der Hälfte der eigenen Armreichweite).
|
| Haken
|
Schläge aus der Halbdistanz. Der Schlagarm wird blitzartig nach vorn gebracht und schießt im 90-Grad-Winkel vor. Genau angebrachte Haken können - z.B. auf Milz oder Leber platziert - eine kampfentscheidende Wirkung haben.
|
| Handtuch werfen
|
Der Sekundant oder Trainer ist berechtigt, durch Werfen des Handtuches für seinen Kämpfer den Kampf aufzugeben. Dies gilt nicht, wenn der Ringrichter zum "Anzählen" den Kampf unterbricht.
|
| Jab
|
Wird vor allem von Boxer mit langen Armen angewendet.
Der Gegner wird erst mit dem gestreckten Arm auf Distanz gehalten und dann blitzschnell mit der Faust angegriffen.
|
| KO. (knock-out)
|
Ko. ist der Kämpfer, wenn er mindestens 10 Sekunden kampfunfähig mit einem anderen Körperteil als den Füßen den Boden berührt, in den Seilen hängt, sich außerhalb des Ringes befindet oder verteidigungsunfähig durch Schlageinwirkung ist.
|
| KO.-Punkte
|
Besonders empfindlich sind folgende Körperstellen: Schläfe, Kinn, Kehlkopf, Halsschlagader, Aorta, Herzspitze, Solarplexus, Milz, Magen, Leber.
|
| Konter
|
Man fängt einen gegnerischen Schlag ab und überrascht den Gegner nahezu gleichzeitig mit einem eigenen, kräftigen Schlag.
|
| Kopfhaken
|
Mit dem Haken zum Kopf kann man den vorgestreckten Arm des Gegners umgehen oder dessen Gerade kontern.
|
| Linksauslage
|
bei Rechtshändern: die linke Führungshand und das linke Bein sind vorn.
|
| Maisbirne
|
Sie hat die Grösse eines Handballs und pendelt an einer langen Aufhängung. Die Maisbirne dient zum Erlernen von Boxschlägen, besonders von Geraden und Aufwärtshaken. Beim Üben wird ausserdem das Distanzgefühl entwickelt.
|
| Mundschutz
|
Die Verwendung eines Mundschutzes beim Wettkampf ist Pflicht. Er schützt vor Lippen- und Zahnverletzungen und besteht aus weichem Kunststoff.
|
| Nahkampf
|
Im Nahkampf (Infight) stehen die Boxer ganz dicht (Fuss an Fuss) voreinander.
|
| Pendeln
|
Durch ruckartige und schwunghafte Bewegungen der Knie und Hüften pendelt der Oberkörper hin und her und hilft, gegnerischen Angriffen auszuweichen.
|
| Pratzen
|
Ein wichtiges Gerät für den Trainer sind die Pratzen (Handpolster). Der Trainer bestimmt mit veränderter Handführung die Richtung und die Technik der anzubringenden Schläge. Mit diesen Übungen können Aktionen und Gegenaktionen trainiert werden.
|
| Punktrichter
|
Bei den Profi-Kämpfen gehören drei, bei den Amateuren drei bis fünf Punktrichter zum Kampfgericht.
|
| Rechtsauslage
|
bei Linkshändern: die rechte Führungshand und das rechte Bein sind vorn.
|
| Reichweite
|
Als Reichweite wird die Armlänge eines Kämpfers bezeichnet.
|
| Ring
|
Alle Wettkämpfe sind in einem Ring auszutragen, dessen Seilviereck mindestens 4,90 m und höchstens 6,10 m im Quadrat sein muß. Hochringe dürfen höchstens 1,22 m hoch sein (§ 20 Ziffer 1 der WB).
|
| Ringarzt
|
Vor jedem Kampf muss der Boxer ärztlich untersucht werden. Stellt der Ringarzt fest, dass der Boxer nicht kampffähig ist, so ist der Boxer für die Veranstaltung gesperrt. Ohne Ringarzt dürfen keine öffentlichen Kämpfe ausgetragen werden.
|
| RSC
|
Referee Stops Contest Abbruch des Kampfes durch den Ringrichter wegen sportlicher Unterlegenheit oder Verletzung des Kämpfers.
|
| Sandsack
|
Der Sandsack ist von allen Boxgeräten am vielseitigsten einzusetzen. Das Training am Sandsack dient hauptsächlich der Schulung der Schlagkraft und dem Üben von Schlagserien und -kombinationen. Der Sandsack ist meistens mit Textilabfällen gefüllt, um Verletzungen im Handbereich - besonders bei Anfängern - vorzubeugen.
|
| Schattenboxen
|
Das Schattenboxen wird zur Bewegungs- und Technikschulung angewandt. Ein Standspiegel dient zur optischen Kontrolle der Bewegungen.
|
| Schlaghand
|
Die Schlaghand dient als Deckung bei Schlägen mit der Führhand. Wegen der stärkeren Schlagwirkung hat sie im Kampf die Aufgabe, Wirkungstreffer zu erzielen.
|
| Sidestep
|
Mit einem Sidestep weicht der Kämpfer seinem Gegner seitlich aus und läßt ihn ins Leere laufen.
|
| Sparringspartner
|
Übungen mit einem Partner sind das wichtigste Trainingsmittel, um wettkampfähnliche Situationen zu üben.
|
| Stop
|
Kommando des Ringrichters zur Unterbrechung der Kampfhandlung. Der Kampf darf erst nach dem Kommando "box" wieder fortgesetzt werden.
|
| Tiefschlag
|
Schläge unterhalb der Gürtellinie sind verboten und führen bei Kampfunfähigkeit des Kämpfers zur Disqualifikation des Gegners. Kann der getroffene Kämpfer seinen Kampf fortsetzten, muß der Ringrichter den Gegner verwarnen.
|
| Uppercut
|
Ein kraftvoller Aufwärtshaken gegen einen nach vorne drängenden Gegner. Mit ihm kann man unter der Doppeldeckung des Gegners hindurch Treffer erzielen. Ein aus der Körperdrehung ausgeführter Aufwärtshaken kann eine enorme Schlagkraft entwickeln.
|
nach
oben zum Seitenanfang
|
|