Vereinschronik
Am 26. Januar 1893 wurde der
Athleten-Club Einigkeit Elmshorn gegründet.
Hinrich Maack (15.01.1870 29.07.1943)
hieß der erste Vereinsvorsitzende. Dieser Mann
und viele andere mußten Probleme und
Schwierigkeiten meistern, um den Verein in den
Jahren 1925 1932 zu einer bewundernswerten
Vielseitigkeit und Aktivität zu verhelfen. Von
dieser Zeit gibt es nur wenige, aber
beeindruckende Fotos und Aufzeichnungen. Während
der damals wirtschaftlich krisenhaften Zeit gab
es viele Arbeitslose. Vielleicht führten gerade
diese Umstände dazu, daß der AC Einigkeit ein
enorm aktives Vereinsleben führte. |

Bereits in den
zurückliegenden Jahren stellten sich Sportler
und Vorstand gerne dem Fotografen. Gewichtheber
und Ringer bestimmten seinerzeit das Geschehen im
AC Einigkeit (ca. 1912/13)
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Ringermannschaft ca.
1920
von links nach rechts:
S - Herrmann Koopmann, HS - Fiete Schwarz, M -
Fritz Esselun, W - Arthur Schuldt, L - Arthur
Meyer, F - Max Stolle, B - Fritz Möller, Trainer
(und Vereinsgründer) Hinrich Maack
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Der Vereinsname
war ursprünglich Arbeiter-Athletenklub
"Einigkeit".
Die Gründung des Arbeiterathletenklubs in
Elmshorn war damals eine politisch brisante
Angelegenheit. Überall in Deutschland schlossen
sich zu dieser Zeit politisch bewußte Arbeiter
in Bildungsvereinen, Gesangsvereinen und
Sportvereinen zusammen. Das Ziel war, eine eigene
Kultur zu schaffen, die von den bürgerlichen
Wertvorstellungen unabhängig sein sollte.
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In erster Linie wurde bei den
Schwerathleten gerungen, Gewichte gehoben und nur
ganz am Rande auch geboxt. Boxen war eine recht
unpopuläre Sportart. Gerungen wurde
griechisch-römisch. Mindestens drei kampffertige
Mannschaften standen bereit. Mehrere norddeutsche
Meistertitel holten die Ringer nach Elmshorn.
Laut einer Aussage des früheren Vorsitzenden
Arthur Schuldt (1930 1933 und 1946
1952) anläßlich des 75. Vereinsjubiläums war
bis 1933 "hundert Pfund einarmig
drücken" eine Aufnahmebedingung für die
Ringer.
Gut besuchte Sportveranstaltungen, Maskeraden und
Festbälle prägten das Vereinsleben. Finanziell
gesund und in punkto Sportgeräten komplett
unterhielt der Verein sogar eine eigene
Musikkapelle. |

Das damalige Veranstaltungslokal war die Gastwirtschaft "Zum Klosterhof". Hier eine Aufnahme aus dem Jahre 1912. Im Vordergrund der damalige Besitzer Claus von Aspern mit seiner Tochter Käthe. In diesem Gebäude befindet sich heute das Stadttheater.
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Verschiedene Anzeigen
zu den Festveranstaltungen in den Jahren 1924 -
1926
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Verblüffend: Das
Boxen stand in den ersten Jahren des AC Einigkeit
völlig im Hintergrund. Es galt innerhalb der
Arbeiterbewegung sogar zeitweise als "nicht
gesellschaftsfähig". Bei den
Veranstaltungen dominierten eindeutig die
klassischen Kraftsportarten Ringen und
Gewichtheben, schreibt der Elmshorner
Geschichtswissenschafler Matthias Hörtnagel, der
sich in seiner Magisterarbeit u.a. mit den
Arbeiterathletenvereinen in Elmshorn und Umgebung
befaßte. Der AC Einigkeit bot in der Weimarer Zeit nicht nur Ringen und Gewichtheben, sondern auch Leichtathletik, Faustball sowie Schlagball an.
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Die Kreismeister im Tauziehen 1927
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1933 verboten die damaligen
Machthaber neben den Elmshorner Vereinen
Rasensport und Fortuna Langelohe auch den AC
Einigkeit. Die Gerätschaften übernahmen andere
"systemfreundliche" Vereine.
Der EMTV erhielt die Ringermatte und einen Teil
der Boxhandschuhe. Der EMTV gründete damit eine
Schwerathletikabteilung. Das Ringen rückte aber
in den Hintergrund. Im Jahre 1937 bildete Ali
Drews im EMTV eine Boxabteilung. Drews, der
gleichzeitig auch Trainer war, erreichte die
gesteckten Ziele nicht, weil die Boxsparte vom
Hauptverein stiefmütterlich behandelt wurde.
Trotz guter Boxer scheiterten die Veranstaltungen
am Fehlen eines ordentlichen Boxringes.
Als 1939 der zweite Weltkrieg begann, wurden alle
kampffertigen Boxer zu den Waffen gerufen. Viele
der damaligen Sportkameraden wurden Opfer dieses
sinnlosen Krieges. |
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Der AC Einigkeit
behielt seine politische Orientierung als Teil
der Arbeiterbewegung bis zum Ende der Weimarer
Republik bei und war Mitglied im 1906
gegründeten Arbeiter-Athletenbund Deutschland
(AABD). Am 22. März 1933 kam der K.O. für den
AC Einigkeit. Im Zuge der Zerschlagung der
politischen Opposition und der Gleichschaltung
verboten die Nationalsozialisten auch die
Arbeitersportvereine.
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| Ehemalige Ringer (u.a. Kurt Brauer,
Heinrich Rathlau, Max Saggau und Arthur Schuldt)
riefen 1946 den AC Einigkeit wieder ins Leben.
Unter Max Saggau, dem damaligen
Geschäftsführer, konnten
Wiedergutmachungsansprüche als
nazi-geschädigter Verein durchgesetzt werden.
Der Verein erhielt wieder eine Ringermatte, einen
Boxring und die nötigsten Gerätschaften. Es
konnte erneut gerungen, Gewichte gehoben und
geboxt werden. Selbst die ungeheizte Turnhalle
der Bismarckschule konnte die
Trainingsbegeisterung nicht bremsen. |
 
100 Pfund einarmig
drücken. Das war die Aufnahmebedingung für neue
Mitglieder in den 20er Jahren.
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Allerdings war
einiges anders als zu Zeiten der Weimarer Republik.
Die beiden wichtigsten Neuerungen:
- die Politik spielte im Vereinsleben keine Rolle
mehr und
- das Boxen hatte dem Ringen den Rang klar
abgelaufen.
Beides entsprach dem Zeitgeist der
Nachkriegsjahre. Durch Sympathieträger wie Max
Schmeling hatte das Boxen schon während der
Hitlerdiktatur seinen Siegeszug in Deutschland
angetreten. Auch die Besatzungsmächte erwiesen
sich als "boxfreundlich" und
genehmigten Boxveranstaltungen schon früh.
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| Der AC Einigkeit fing in Barmstedt,
wo viele Aktive wohnten, mit Boxveranstaltungen
an. Im Mittelpunkt standen Namen, die alten
einheimischen Boxfans noch heute geläufig sind:
Hans von Bargen, Hans Brendemühl, Werner
Gloszat, Heini Lichte und Charly Tuchelt u.a.
mehr. |
| Veranstaltungslokal in Elmshorn war
anfangs der Klosterhof. Ein Umbau vertrieb die
Boxer zur Elmshorner Reit- und Fahrschule. Bei
gutem Wetter wurde im Oval der Rennbahn geboxt
und sonst in der Reithalle. Damals waren 2000
Zuschauer keine Seltenheit! |
| Anfang der 50er Jahre konnte der
international bekannte Trainer Hans Wichmann für
Elmshorns Boxer gewonnen werden. Das sportliche
Niveau wuchs. 1953 holte Mittelgewichtler Werner
Gloszat durch einen Punktsieg über den Hamburger
Preuß den ersten Titel eines Hamburger Meisters
in der Seniorenklasse nach Elmshorn. In diese
glorreiche Zeit fällt auch eine
Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten der
Kriegsversehrten. Neben dem damaligen
Bürgermeister Ulbrich verweilten auch die
Boxgrößen Max Schmeling und Willi Höppner am
Hochring in der Reithalle. |
 
rechts: Max Schmeling
am 7.12.1951 in Elmshorn
links:
Veranstaltungsplakat zur Boxveranstaltung am
15.8.1952
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Uneingeschränkter
Liebling des Elmshorner Publikums war Werner
Gloszat. Gloszat startete im Mittelgewicht. Er
war als Rechtsausleger auch für starke Gegner
nur schwer auszurechnen, kämpfte mit
"Köpfchen" und hatte Dampf in den
Fäusten.
Rund 100 Kämpfe bestritt er zwischen 1947 und
1957, davon gewann er etwa 2 Drittel und
erkämpfte sich zudem zahlreiche Unentschieden.
Dreimal stand er im Finale der Hamburger
Meisterschaften. 1952 unterlag er nach einem
umstrittenen Urteil gegen den Sportmann-Boxer
Goldmann. 1953 holte er den ersehnten Titel gegen
den Heros-Boxer Preuß. Dies war der erste
Meistertitel des AC Einigkeit nach dem Krieg und
vielleicht auch der wertvollste. 1954 wurde
Gloszat nach einer Niederlage gegen Hack noch
einmal Vizemeister der Hansestadt. Zweimal trat
Gloszat, im Zivilberuf Sozialpädagoge, gegen
Europameister an: den Polen Dogoss und den
Schweden Sjölin. Der Elmshorner hielt sich
achtbar.
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Die
"Boxheroen" der 50er Jahre: Heinz Sieg,
Hans von Bargen, Charly Tuchelt und Werner
Gloszat (von links)
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Dieser sportliche
Höhenflug hielt aber nicht an. Das Publikum war
gesättigt. Es entstanden
Veranstaltungsschwierigkeiten. Aus finanziellen
Gründen wurde Mitte der 50iger Jahre in das
Lokal "Langeloher Hof", später zu
"Beuck" in der Gärtnerstraße und
danach in den "Südpol" gewechselt.
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Veranstaltungslokal "Zum Südpol". Aufnahme 1986 (vor dem Abriss) An dieser Stelle befindet sich heute der EXTRA-Markt.
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Nach dem
Rücktritt von Gloszat 1957 fehlten die
"Stars". Das Publikum hatte das Boxen
satt und die Finanzlage des Vereins wurde langsam
prekär. Am 5. Juni 1961 platzte die Bombe. Der
Deutsche Sportbund verweigerte dem AC Einigkeit
ohne Begründung einen Zuschuß für einen
Vergleichskampf gegen eine kombinierte Staffel
Anklam/Neubrandenburg aus der damaligen DDR. Der
Kampfabend platzte. 700 wütende Zuschauer
standen vor den verschlossenen Türen des
Ballhaus Bruhns.
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| Nach einer sportlichen Flaute begann
Anfang der 60er Jahre mit hoffnungsvollen Boxern
wie Dieter Seegen, Helmut Erbst, Siegfried Brehm
und Hartmut "Hacker" Rex eine Neuzeit.
Sie und andere Boxer sorgten dafür, daß bis zu
700 Zuschauer zu den Kampfabenden kamen. Die
Mitgliederzahl des AC Einigkeit sank trotzdem auf
nur 30 Boxer im Jahr 1966. |
Die herausragenden Lokalmatadoren
waren anfangs Siegfried Brehm, 1973 bis 1978
Peter Daunus sen., 1982 bis 1986 das Gespann
Zekeriye Yücel und Torsten Bischoff.
Der damalige Publikumsliebling Peter Daunus
senior war ein schlagkräftiger Kämpfer, der als
K.o.-König in die Vereinsgeschichte einging.
Daunus kam durch Zufall zum Boxen. Eigentlich
wollte er nur seinen kleinen Sohn zum Training
bringen, dann blieb er und wurde selbst Boxer.
Mit Sergei Kotchevikh tauchte 1991 für kurze
Zeit ein russischer Boxer auf, der sich im Ring
durchzusetzen verstand. Aus Gründen, die nicht
im sportlichen Bereich zu suchen sind, war dieser
Boxer leider nicht lange dabei. Sein Antrag auf
Asyl wurde abgelehnt. |
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In den 70er Jahren
änderte der Verein langsam seine Struktur. Die
Jugendarbeit bekam ein immer stärkeres Gewicht.
In dieser Zeit erwarb sich der AC Einigkeit einen
Verdienst, dem im Rückblick eine besondere
Bedeutung zukommt: die Boxer bemühten sich um
die Integration ausländischer Jugendlicher.
"Wir waren der erste Verein, der auf die
Ausländer zuging", erinnerte sich der
damalige Jugendwart Christian "Charly"
Tuchelt.
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| Mit Torsten Bischoff gab es 1986
nach Werner Gloszat den zweiten Senioren -
Landesmeister im AC-Einigkeit-Trikot. Diesen
Titel verteidigte Bischoff 1987 und 1988
erfolgreich. Von 1982 bis 1988 war Bischoff
ununterbrochen Hamburger Meister, allerdings in
verschiedenen Gewichts- und Altersklassen. 1988
errang er als Senior auch den Nordtitel und wurde
Dritter bei den Deutschen Meisterschaften. |

Torsten Bischoff und sein Trainer Siggi Brehm
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Torsten Bischoff
war ein begnadeter Techniker wie ihn die
Elmshorner Boxsportgemeinde seit den großen
Zeiten von Charly Tuchelt in den 50er Jahren
nicht mehr gesehen hatte. Er boxte
"englisch", benutzte seine Führhand,
hatte ein exzellentes Auge für die Schwächen
seiner Gegner und war enorm flink auf den Beinen.
Er holte sieben Hamburger Meisterschaften, vier
Norddeutsche Meisterschaften, drei dritte Plätze
bei den Deutschen Meisterschaften und eine
Deutsche Vizemeisterschaft nach Elmshorn. Viele
Experten meinen noch heute, daß der gelernte
Maurer das Zeug zum Deutschen Meister hatte. Aber
er zog sich leider früh vom Wettkampfsport
zurück.
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| Die Jugend holte jahrelang besonders
durch die türkischen Boxer Meistertitel in die
Krückaustadt. 1982 waren Torsten Bischoff und
Zekeriye Yücel jeweils als Landes- und
Regionalmeister erfolgreich. Bischoff wurde sogar
Deutscher Vizemeister. Im März 1990 erkämpfte
sich Mario Casarano mit 14 Jahren den Landestitel
im Federgewicht. Er steigerte sich und wurde zwei
Wochen später als Jüngster der Altersgruppe der
14- bis 16jährigen auch Nordmeister im
Leichtgewicht. |

Zekeriye Yücel 1986
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Von 1995 bis 1998 sammelten die Brüder
Angelino und Marcello Bluhm, seit 1998 führen sie den
Namen Rosenbach, Titel auf Landes- und Regionalebene.
Den Höhepunkt setzte am 9.6.1996 Marcello mit dem
Gewinn des ersten Titels eines Deutschen Meisters für den
AC Einigkeit Elmshorn. Den Titel holte er bei den
1. Deutschen Meisterschaften der Jugend B gegen stärkste
Konkurrenz aus den neuen Bundesländern im
brandenburgischen Lindow.
Seit 1997 kämpfen die AC Einigkeit-Boxer infolge des
Verbandswechsels um Schleswig-Holstein-Titel, und zwar
recht erfolgreich. Nach u.a. fünf Landestiteln im Jahre 1998
stellte der AC Einigkeit mit Yves Saß im Jahre 2000 erneut
einen Deutschen Meister. Saß erboxte den Titel im
Jugend-A-Halbweltergewicht und trat auch bei der
Jugend-Europameisterschaft in Athen an. |
 
links: Angelino und Marcello Rosenbach 1995 rechts: Yves Saß bei der Jugend-Europameisterschaft in Athen 2000
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| Am 28.11.1975 wurde zuletzt im
"Südpol" veranstaltet. Nach einigen Jahren des Herumziehens
(Barmstedt, EMTV-Halle in Elmshorn, Horst) veranstaltet
der Verein seit 26.01.1979 regelmäßig in der Elmshorner
Olympia-Halle. Diese Halle ist auch seit Dezember 1978 die
Trainingsstätte. |
| Der AC Einigkeit hat sich im Laufe der
Jahre zu einem Klub mit einem hohen Anteil an
Fitnesssportlern entwickelt. Bei den Boxern, so
heißt es in Sportlerkreisen, gibt es das beste
Konditionstraining für wenig Geld. |