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EN vom 15.09.1968: 75 Jahre AC Einigkeit: Hinweis auf die Kampfveranstaltung
In der Ausgabe der "Elmshorner Nachrichten" vom 15. September 1968 befindet sich ein Artikel zum Kampfabend anläßlich des 75jährigen Jubiläums.
Beginn der Abschrift
Acht - neun - aus ...
Elmshorn. Acht - neun - aus ... Der Ringrichter zählt den am Boden liegenden Boxer aus. Heute abend wird es wieder im "Südpol" hoch hergehen, wenn die Elmshorner Faustkämpfer eine Staffel aus Plön erwarten. Der renomierte Elmshorner Boxclub feiert mit einem großen Kampfabend sein 75jähriges Jubiläum. Der 1. Vorsitzende des AC Einigkeit, Bodo Pohl, gibt auf dem Kommers heute einen kurzen Rückblick auf die wechselhafte Geschichte des Boxclubs.
Im Jahre 1893 wurde der Klub von Max Maak gegründet. Der Pionier des Elmshorner Boxsports hat in den Anfangsjahren viele Schwierigkeiten überwinden müssen, bis der Verein in der Zeit von 1925 bis 1932 seine erste Glanzzeit erreichte. Seinerzeit wurde nur wenig geboxt. Die Elmshorner Athleten widmeten sich in erster Linie mit dem Ringen. Gerungen wurde damals im griechisch-römischen Stil.
Mit der Machtübernahme durch die Nazis folgte das Verbot jeglicher sportlichen Tätigkeit. Nach dem 2. Weltkrieg riefen Artur Schulz, Heinrich Rathlau, Max Saggau und Kurt Brauer den Boxclub neu ins Leben. Unter der Leitung von Heinz Sieg entwickelte sich 1947 ein reger Übungsbetrieb, der in der kalten Jahreszeit in ungeheizten Turnhallen fortgeführt wurde. Die ersten Veranstaltungen hielt der AC Einigkeit nach dem 2. Weltkrieg in Barmstedt ab, weil aus der Schusterstadt viele Aktive kamen.
In Elmshorn wurde im damaligen "Klosterhof" geboxt: Hans von Bargen, Charly Tuchelt, Hans Brendemühl, Werner Gloszat und Heini Lichte waren die Matadoren, die die Zuschauer begeisterten. In der Reithalle kamen über 2000 Zuschauer zu den Kampftagen. Heute abend rechnet der AC Einigkeit bei seinem Kampfabend im "Südpol" mit einem vollen Haus. Lesen Sie bitte unseren Bericht im Inneren.
Ende der Abschrift
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